M- & N-Wurf (Tessa und Emma)

Tessa hat uns in der Nacht von 27./28.02.2026 neun (7 Rüden, 2 Hündinnen) Welpen geschenkt. Einer davon kam leider mit einer Missbildung zur Welt und hat uns bald wieder verlassen. Die anderen sind wohlauf.
Emma hat uns in der Nacht von 2./3.03.2026 acht (1 Rüde, 7 Hündinnen) Welpen geschenkt, alle sind wohlauf.

Lebenswoche 9

Abschied, Neubeginn und eine herausfordernde Zeit

In dieser Woche und in der darauffolgenden Woche wurden unsere Welpen nach und nach von ihren neuen Familien abgeholt und durften in ihr neues Zuhause ziehen. Wie immer ist dieser Moment mit vielen gemischten Gefühlen verbunden: Freude darüber, dass die Kleinen liebevolle Familien gefunden haben, aber auch Wehmut, wenn sie das Rudel verlassen.

Für uns wurde diese Zeit jedoch zusätzlich von einem schweren persönlichen Verlust überschattet. In dieser Woche mussten wir uns für immer von meinem Vater verabschieden – ähnlich wie bereits meine Mutter während des F-Wurfs von uns gegangen ist. Dadurch waren diese Tage besonders herausfordernd und emotional belastend. Dennoch standen die Welpen und ihre Bedürfnisse selbstverständlich weiterhin im Mittelpunkt. Die Betreuung der Kleinen sowie die Übergabe an ihre neuen Familien wurden wie geplant und mit viel Herz durchgeführt.

Wie bei jedem Wurf erhielten die Welpen beim Auszug ein umfangreiches Starterpaket. Rechtzeitig zur Abgabe trafen auch die individuell gestalteten Impfpasshüllen ein. Zusätzlich bekamen die Welpen ihre vertraute Geruchsdecke, die nach ihrem Rudel und mir riecht, Spielsachen, einen Futtersack und viele weitere nützliche Dinge mit auf den Weg. Diese vertrauten Gegenstände sollen den Übergang in das neue Zuhause erleichtern und den Welpen in den ersten Tagen Sicherheit geben.

Besonders gefreut habe ich mich auch über die vielen liebevollen Geschenke und Aufmerksamkeiten, die ich von den meisten Welpenfamilien erhalten habe. Für diese Wertschätzung und die herzlichen Worte möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken.

Beim Chippen kam – wie bei all meinen Würfen – wieder ein Temperaturchip zum Einsatz. Dieser ermöglicht nicht nur das Auslesen der Chipnummer, sondern auch die Messung der inneren Körpertemperatur, ohne dass dafür zusätzlich Fieber gemessen werden muss.

Natürlich wurden auch in diesen letzten gemeinsamen Tagen weiterhin tägliche Ausflüge unternommen. Allerdings wurde die Gruppe von Tag zu Tag kleiner, da immer mehr Welpen in ihre neuen Familien umzogen. Jeder Abschied war etwas Besonderes, und dennoch war es schön zu sehen, wie gut vorbereitet die kleinen Abenteurer in ihren neuen Lebensabschnitt starten konnten.

Wir wünschen allen Welpen und ihren Familien von Herzen eine wundervolle gemeinsame Zukunft und freuen uns darauf, ihre weitere Entwicklung begleiten zu dürfen. 🐾❤️
Da wir mit jedem Wurf eine WhatsApp-Gruppe haben, sind wir auch weiterhin alle regelmäßig verbunden.

Lebenswoche 8

Auch in dieser Woche wurde das Abenteuer Sozialisierung mit vielen neuen Eindrücken und täglichen Ausflügen fortgesetzt. Besonders viel Freude hatten die Welpen beim Spielen im Bach und beim Erkunden der Koppeln. Mit großer Neugier entdeckten sie ihre Umgebung und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen.

Natürlich standen auch weiterhin verschiedene Alltagsgeräusche auf dem Programm. Neben der Schermaschine lernten die Welpen unter anderem den Staubsauger, verschiedene Küchengeräte, den Rasenmäher und das Fahrrad kennen. Durch die regelmäßige und positive Gewöhnung entwickeln sie zunehmend Gelassenheit im Umgang mit den unterschiedlichsten Umweltreizen.

Auch die Kaninchen wurden aufmerksam beobachtet und sorgten für großes Interesse. Zu den derzeitigen Lieblingsbeschäftigungen zählen außerdem das Zerreißen von Kartons sowie ausgiebige Zerrspiele, bei denen die Welpen mit viel Begeisterung ihre Kräfte ausprobieren.

Ein wichtiger Termin stand ebenfalls auf dem Wochenplan: die Wurfabnahme mit Impfung, Chippen und Blutabnahme für den DNA-Test. Die kleinen Racker haben auch diese Herausforderung mit Bravour gemeistert und zeigten sich dabei erstaunlich entspannt und tapfer.

Den Abschluss der Woche bildete die zweite Autofahrt. Dieses Mal führte uns der Ausflug in mein Elternhaus. Dort warteten wieder viele neue Eindrücke auf die Welpen, darunter die Begegnung mit einem Rollstuhl und einem Rollator. Auch diese ungewohnten Gegenstände wurden neugierig untersucht und problemlos akzeptiert.

Es ist schön zu sehen, wie selbstbewusst und offen die Welpen auf neue Situationen zugehen und wie viel Freude sie daran haben, ihre Welt Tag für Tag ein Stück weiter zu entdecken. 🐾

Lebenswoche 7

In dieser Woche standen bei unseren Welpen die Welpentests auf dem Programm. Diese sind für uns immer eine wertvolle Unterstützung, um die Persönlichkeiten und Anlagen der einzelnen Welpen noch besser kennenzulernen. So können wir die Welpen möglichst passend mit ihren zukünftigen Familien zusammenbringen und die besten Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben schaffen.

Ein weiteres Highlight war der erste gemeinsame Ausflug mit dem Auto. Die Fahrt verlief völlig entspannt, und alle Welpen haben sie problemlos und ohne Beschwerden gemeistert. Ein toller erster Schritt für zukünftige Reisen und Ausflüge.

Natürlich wurde auch das Sozialisierungsprogramm fleißig fortgesetzt. Die Welpen hatten weiterhin regelmäßigen Kontakt zu unseren Katzen und konnten bei Ausflügen die anderen Tiere am Hof kennenlernen. Dabei begegneten sie Ziegen, Hühnern, Pferden und unserem Lama – viele spannende Eindrücke, die ihnen helfen, später gelassen und sicher mit unterschiedlichen Situationen umzugehen.

Wie alle unsere Welpen nahmen sie außerdem am Medical Training teil. Spielerisch und positiv wurden sie an verschiedene Untersuchungen und Berührungen gewöhnt. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für zukünftige Tierarztbesuche und Pflegemaßnahmen, die so möglichst stressfrei erlebt werden können.

Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung der kleinen Entdecker und freuen uns jeden Tag darüber, wie neugierig, aufgeschlossen und souverän sie die Welt erkunden. 🐾

Lebenswoche 6

Und wieder ist eine spannende Lebenswoche vergangen. Die Kleinen wachsen und lernen im Eiltempo – man kann ihnen förmlich beim Entwickeln zusehen.
Der Schlafrhythmus hat sich inzwischen sehr gut eingespielt: Nachts schlafen sie zuverlässig von 23:00 bis 6:00 Uhr. Falls doch einmal ein „Geschäft“ anfällt, wird es in der Regel brav im Kistl mit den Hackschnitzeln erledigt. Insgesamt sind sie bereits erstaunlich stubenrein – vorausgesetzt, sie haben die Möglichkeit, selbstständig nach draußen zu gehen. Wenn das nicht möglich ist, nutzen sie meist zuverlässig die vorbereiteten Kisten; nur selten geht noch etwas daneben.
Am Montag standen die Welpentests auf dem Programm. Diese geben mir eine wichtige Grundlage für die weitere Einschätzung der einzelnen Charaktere. So kann ich die Welpen bestmöglich den passenden Familien und deren Wünschen zuordnen.
Auch unser Sozialisierungsprogramm wurde fleißig fortgesetzt: Eine erste Autofahrt haben alle souverän gemeistert – und das ganz ohne Übelkeit! Dabei konnten sie auch gleich vorbeifahrende Autos beobachten. Zusätzlich gab es weitere kleine Ausflüge am Hof: Die Ziegen wurden besucht, die Hühner neugierig begutachtet, und Katzen gehören ohnehin zum täglichen Bild.
Verschiedene Alltagsgeräusche, wie etwa das Bewegen der großen Mülltonnen, lernen sie ebenfalls regelmäßig kennen. Durch den vielen Besuch haben sie schon ein breites Spektrum an Menschen erlebt – von ganz klein bis ganz groß, männlich und weiblich, in allen Formen und Größen.
Was noch fehlt? Ein Mann mit Hut – aber auch das bekommen wir sicher noch hin. 😊

Lebenswoche 5

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht – und noch beeindruckender, wie viel unsere Puppies Woche für Woche dazulernen. In dieser Woche durften sie bereits einen Teil ihrer zukünftigen Besitzer sowie weitere Besucher kennenlernen und haben dabei neugierig und offen neue Eindrücke gesammelt.
Auch ein großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit stand an: Neben der Muttermilch gab es nun endlich die erste feste Mahlzeit. Und wie nicht anders zu erwarten, wurde auch diese Herausforderung vom ersten Tag an souverän gemeistert. Trotz der noch kühlen Temperaturen zog es die Kleinen nach dem Fressen sofort nach draußen – ein wichtiger Schritt, um frühzeitig zu lernen, ihr Geschäft im Freien zu erledigen. Drinnen nutzen sie zunehmend ihre Kistln, und gegen Ende der Woche passiert so gut wie kein Malheur mehr außerhalb der vorgesehenen Plätze. Das meiste erledigen sie inzwischen zuverlässig draußen.
Während anfangs noch Hilfe beim Rein- und Rausgehen nötig war, flitzen sie mittlerweile selbstständig und voller Energie durch ihre kleine Welt. Auch ihr Tagesrhythmus entwickelt sich immer stabiler: Manchmal schlafen sie bereits von 23 bis 6 Uhr durch. Tagsüber wechseln sich etwa zwei bis drei Stunden Schlaf mit aktiven Phasen ab, in denen gespielt, getobt und gefressen beziehungsweise gesäugt wird.
Besonders schön ist zu beobachten, wie gut sie bereits auf mein legendäres „Puppy, Puppy“ hören – ein Ruf, den viele Welpenkäufer sogar Jahre später noch als zuverlässigen Not-Rückruf verwenden.
Im Auslauf wird fleißig geübt: Eine kleine Treppe und eine Wippe fördern spielerisch die motorischen Fähigkeiten. Auch die nächste Entwurmung stand an, die ersten Kauartikel wurden ausprobiert, und alte und neue Geräusche – wie etwa die Schermaschine – werden weiterhin behutsam kennengelernt.


Ein besonderes Highlight dieser Woche war der Ostersonntag: Der erste Ausflug in den Hof! Dort durften die Puppies nicht nur neue Eindrücke sammeln, sondern auch das Wackelbrett und die Nestschaukel entdecken – ein weiteres spannendes Kapitel in ihrer Entwicklung.

Lebenswoche 4

Aus den kleinen Welpen werden nun zunehmend kleine Hunde. Sie zeigen wachsendes Interesse an Spielzeug und beginnen immer häufiger miteinander zu spielen.
Zur Förderung der Sauberkeit wird eine Kiste mit Hackschnitzeln als „Toilette“ eingeführt. Anfangs fällt es den Welpen noch schwer, diese zu erreichen, sodass kleine Aufstiegshilfen notwendig sind. Doch schon nach kurzer Zeit meistern sie diese Herausforderung problemlos.
Zusätzlich erhalten die Welpen erstmals einen Auslauf außerhalb der Wurfbox, um ihre Umgebung zu erkunden. Erste kurze Ausflüge darüber hinaus folgen ebenfalls – anfangs noch etwas unsicher auf dem ungewohnten, teils rutschigen Untergrund, aber mit jedem Versuch werden sie sicherer.
Ein besonderes Highlight ist schließlich der erste, wenn auch sehr kurze, Ausflug ins Freie.

Lebenswoche 3

Die dritte Lebenswoche wird auch als Übergangswoche bezeichnet. Aus zunächst blinden und tauben Welpen entwickeln sich nun sehende und hörende kleine Entdecker, die sich täglich besser fortbewegen können. Der typische „Wackelgang“ wird von Tag zu Tag stabiler.

In dieser spannenden Phase werden viele neue Eindrücke eingeführt: Spielzeug, unterschiedliche Gerüche und auch Alltagsgeräusche. Täglich wird beispielsweise eine laufende Schermaschine in die Wurfbox gelegt, damit sich die Welpen frühzeitig an verschiedene Geräuschkulissen gewöhnen.

Auch die erwachsenen Hunde aus dem Rudel dürfen bereits erste vorsichtige Besuche machen. Zudem lassen sich nun die ersten spielerischen Interaktionen unter den Welpen beobachten.

Lebenswoche 2

In der zweiten Lebenswoche unserer Welpen passiert unglaublich viel – man kann ihnen beim Wachsen und Entdecken förmlich zusehen. Die Augen öffnen sich nun langsam, und mit jedem Tag werden die Kleinen agiler. Erste wackelige Gehversuche verwandeln sich später in neugierige Erkundungstouren durch die Wurfkiste.

Auch gewichtstechnisch haben unsere Zwerge ordentlich zugelegt: Sie haben ihr Geburtsgewicht bereits verdreifacht, und einige haben sogar schon die 1-kg-Marke geknackt. Um die Entwicklung genau im Blick zu behalten, werden alle Welpen weiterhin täglich gewogen.

Das ENS (Early Neurological Stimulation) wird konsequent fortgeführt, um die Welpen bestmöglich in ihrer frühen Entwicklung zu unterstützen. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Krallenpflege, damit das Gesäuge der Mütter geschont wird. Da die Kleinen so schnell wachsen, müssen auch die Halsbänder fast täglich angepasst werden.

Am Ende der zweiten Lebenswoche stand außerdem die erste Entwurmung an, die alle Welpen gut überstanden haben.

Unsere liebe Gracy zeigt sich weiterhin als fürsorgliche Amme und kümmert sich hingebungsvoll um den Nachwuchs. Die Mütter leisten insgesamt Großartiges – ihr Energiebedarf ist enorm gestiegen, sodass sie aktuell etwa das Vierfache ihrer normalen Futterration benötigen.

Auch die ersten kleinen „Ausbruchsversuche“ gab es bereits: Einige Welpen wollten schon die große weite Welt entdecken, weshalb wir den ersten Einschub am Ausgang der Welpenbox einsetzen mussten.

Es bleibt also spannend – jeden Tag gibt es neue, bezaubernde Entwicklungsschritte zu beobachten. 

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Lebenswoche 1

Die Welpen haben sich schön entwickelt, die ersten haben bereits das doppelte Geburtsgewicht. Am Tag drei begannen wir wieder mit dem ENS-Programm (Die frühzeitige neurologische Stimulation (ENS) ist ein Programm mit fünf 5-sekündigen Übungen, die Welpen vom 3. bis zum 16. Lebenstag durchgeführt werden, um ihre Leistungsfähigkeit und Stresstoleranz zu verbessern. Das vom US-Militär entwickelte Programm (Bio-Sensor-Programm) zielt darauf ab, das Herz-Kreislauf-, Nebennieren- und Immunsystem zu stärken. Zu den Techniken gehören taktile Stimulation, Kopf hoch/runter halten, Rückenlage und thermische Stimulation.)

Gracy ist für die Welpen Amme, sie säugt und betreut.

Geburt

Verpaarung