M- & N-Wurf (Tessa und Emma)

Tessa hat uns in der Nacht von 27./28.02.2026 neun (7 Rüden, 2 Hündinnen) Welpen geschenkt. Einer davon kam leider mit einer Missbildung zur Welt und hat uns bald wieder verlassen. Die anderen sind wohlauf.
Emma hat uns in der Nacht von 2./3.03.2026 acht (1 Rüde, 7 Hündinnen) Welpen geschenkt, alle sind wohlauf.

Lebenswoche 5

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht – und noch beeindruckender, wie viel unsere Puppies Woche für Woche dazulernen. In dieser Woche durften sie bereits einen Teil ihrer zukünftigen Besitzer sowie weitere Besucher kennenlernen und haben dabei neugierig und offen neue Eindrücke gesammelt.
Auch ein großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit stand an: Neben der Muttermilch gab es nun endlich die erste feste Mahlzeit. Und wie nicht anders zu erwarten, wurde auch diese Herausforderung vom ersten Tag an souverän gemeistert. Trotz der noch kühlen Temperaturen zog es die Kleinen nach dem Fressen sofort nach draußen – ein wichtiger Schritt, um frühzeitig zu lernen, ihr Geschäft im Freien zu erledigen. Drinnen nutzen sie zunehmend ihre Kistln, und gegen Ende der Woche passiert so gut wie kein Malheur mehr außerhalb der vorgesehenen Plätze. Das meiste erledigen sie inzwischen zuverlässig draußen.
Während anfangs noch Hilfe beim Rein- und Rausgehen nötig war, flitzen sie mittlerweile selbstständig und voller Energie durch ihre kleine Welt. Auch ihr Tagesrhythmus entwickelt sich immer stabiler: Manchmal schlafen sie bereits von 23 bis 6 Uhr durch. Tagsüber wechseln sich etwa zwei bis drei Stunden Schlaf mit aktiven Phasen ab, in denen gespielt, getobt und gefressen beziehungsweise gesäugt wird.
Besonders schön ist zu beobachten, wie gut sie bereits auf mein legendäres „Puppy, Puppy“ hören – ein Ruf, den viele Welpenkäufer sogar Jahre später noch als zuverlässigen Not-Rückruf verwenden.
Im Auslauf wird fleißig geübt: Eine kleine Treppe und eine Wippe fördern spielerisch die motorischen Fähigkeiten. Auch die nächste Entwurmung stand an, die ersten Kauartikel wurden ausprobiert, und alte und neue Geräusche – wie etwa die Schermaschine – werden weiterhin behutsam kennengelernt.


Ein besonderes Highlight dieser Woche war der Ostersonntag: Der erste Ausflug in den Hof! Dort durften die Puppies nicht nur neue Eindrücke sammeln, sondern auch das Wackelbrett und die Nestschaukel entdecken – ein weiteres spannendes Kapitel in ihrer Entwicklung.

Lebenswoche 4

Aus den kleinen Welpen werden nun zunehmend kleine Hunde. Sie zeigen wachsendes Interesse an Spielzeug und beginnen immer häufiger miteinander zu spielen.
Zur Förderung der Sauberkeit wird eine Kiste mit Hackschnitzeln als „Toilette“ eingeführt. Anfangs fällt es den Welpen noch schwer, diese zu erreichen, sodass kleine Aufstiegshilfen notwendig sind. Doch schon nach kurzer Zeit meistern sie diese Herausforderung problemlos.
Zusätzlich erhalten die Welpen erstmals einen Auslauf außerhalb der Wurfbox, um ihre Umgebung zu erkunden. Erste kurze Ausflüge darüber hinaus folgen ebenfalls – anfangs noch etwas unsicher auf dem ungewohnten, teils rutschigen Untergrund, aber mit jedem Versuch werden sie sicherer.
Ein besonderes Highlight ist schließlich der erste, wenn auch sehr kurze, Ausflug ins Freie.

Lebenswoche 3

Die dritte Lebenswoche wird auch als Übergangswoche bezeichnet. Aus zunächst blinden und tauben Welpen entwickeln sich nun sehende und hörende kleine Entdecker, die sich täglich besser fortbewegen können. Der typische „Wackelgang“ wird von Tag zu Tag stabiler.

In dieser spannenden Phase werden viele neue Eindrücke eingeführt: Spielzeug, unterschiedliche Gerüche und auch Alltagsgeräusche. Täglich wird beispielsweise eine laufende Schermaschine in die Wurfbox gelegt, damit sich die Welpen frühzeitig an verschiedene Geräuschkulissen gewöhnen.

Auch die erwachsenen Hunde aus dem Rudel dürfen bereits erste vorsichtige Besuche machen. Zudem lassen sich nun die ersten spielerischen Interaktionen unter den Welpen beobachten.

Lebenswoche 2

In der zweiten Lebenswoche unserer Welpen passiert unglaublich viel – man kann ihnen beim Wachsen und Entdecken förmlich zusehen. Die Augen öffnen sich nun langsam, und mit jedem Tag werden die Kleinen agiler. Erste wackelige Gehversuche verwandeln sich später in neugierige Erkundungstouren durch die Wurfkiste.

Auch gewichtstechnisch haben unsere Zwerge ordentlich zugelegt: Sie haben ihr Geburtsgewicht bereits verdreifacht, und einige haben sogar schon die 1-kg-Marke geknackt. Um die Entwicklung genau im Blick zu behalten, werden alle Welpen weiterhin täglich gewogen.

Das ENS (Early Neurological Stimulation) wird konsequent fortgeführt, um die Welpen bestmöglich in ihrer frühen Entwicklung zu unterstützen. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Krallenpflege, damit das Gesäuge der Mütter geschont wird. Da die Kleinen so schnell wachsen, müssen auch die Halsbänder fast täglich angepasst werden.

Am Ende der zweiten Lebenswoche stand außerdem die erste Entwurmung an, die alle Welpen gut überstanden haben.

Unsere liebe Gracy zeigt sich weiterhin als fürsorgliche Amme und kümmert sich hingebungsvoll um den Nachwuchs. Die Mütter leisten insgesamt Großartiges – ihr Energiebedarf ist enorm gestiegen, sodass sie aktuell etwa das Vierfache ihrer normalen Futterration benötigen.

Auch die ersten kleinen „Ausbruchsversuche“ gab es bereits: Einige Welpen wollten schon die große weite Welt entdecken, weshalb wir den ersten Einschub am Ausgang der Welpenbox einsetzen mussten.

Es bleibt also spannend – jeden Tag gibt es neue, bezaubernde Entwicklungsschritte zu beobachten. 

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Lebenswoche 1

Die Welpen haben sich schön entwickelt, die ersten haben bereits das doppelte Geburtsgewicht. Am Tag drei begannen wir wieder mit dem ENS-Programm (Die frühzeitige neurologische Stimulation (ENS) ist ein Programm mit fünf 5-sekündigen Übungen, die Welpen vom 3. bis zum 16. Lebenstag durchgeführt werden, um ihre Leistungsfähigkeit und Stresstoleranz zu verbessern. Das vom US-Militär entwickelte Programm (Bio-Sensor-Programm) zielt darauf ab, das Herz-Kreislauf-, Nebennieren- und Immunsystem zu stärken. Zu den Techniken gehören taktile Stimulation, Kopf hoch/runter halten, Rückenlage und thermische Stimulation.)

Gracy ist für die Welpen Amme, sie säugt und betreut.

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